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Die Constantia macht sich selbst zum 125. Geburtstag ein schönes Geschenk
Die Verantwortlichen des MGV Constantia, allen voran der 1. Vorsitzende Heinz Reimer und der Geschäftsführer Heinz-Josef Lilott, haben für das Jubiläumsjahr 2010 eine ganze Reihe von Veranstaltungen geplant, um dieses Jubelfest gebührend zu begehen.
Ein ganz besonders hervorzuhebender Teil des Festaktes am 6. März 2010 wird die Vorstellung der Chronik „125 Jahre MGV Constantia Baerl, Lieder sind wie Brücken, sie verbinden!“, die sich der Verein als würdiges Geburtstagspräsent quasi selbst ge-schenkt hat.
In mühevoller Kleinarbeit und zeitaufwendigen Recherchen hat der Verfasser Heinz-Josef Lilott, der bislang als Turnhistoriker am ganzen Niederrhein und darüber hinaus bekannt ist und in diesem Bereich schon fünf bemerkenswerte Bücher veröffentlichte, dieses interessante Buch im musikalischen Bereich auf die Beine gestellt. Dabei stand ihm Heinz Seidl als Lektor zur Seite. Dieses Werk fokussiert in einem außerordentlich wechselhaften Zeitraum von 125 Jahren zwar die Entwicklung der Constantia, beinhaltet aber auch Betrachtungen allgemeiner Art, wie z.B. die währungstechnische Vergangenheit. Diese Vereins-chronik ist ein umfangreiches und anspruchsvolles geschichtliches Werk, das neben der Urgeschichte des Vereins schwerpunktmäßig die letzten 25 Jahre der Vereinsgeschichte behandelt.
Auf 148 DIN A4-Seiten werden in bester medientechnischer Gestaltung 349 Fotos von historischen Zei-tungsnzeigen aus dem Jahre 1885 bis hin zu unwiederbringlichen alten Schwarz-Weiß-Aufnahmen und Zeitdokumenten aus der jüngsten Vergangenheit wiedergeben. Neben der Heimatverbundenheit der Constantia geben 105 Sprüche und Gedichte, meist vom Vereinsdichter Albert Pia verfasst, einen tieferen Einblick ins Vereins-geschehen. Der Bogen von interessanten Anekdoten, z.B. wie viele Chöre mit dem Namen Constantia es in Deutschland gibt, spannt sich über die bisher gänzlich unbekannte Tatsache, dass in Baerl vor hundert Jahren ein zweiter Männergesangverein existierte, hin zu der schmunzel-medizinischen Allgemeinbetrachtung über das Singen und die Geselligkeit im Chor. Das älteste Zeitdokument der „Constantia“ ist das Kassa-Buch aus dem Jahre 1885, das in feinster Sütterlinschrift Auskunft über die damalige Vereinssituation gibt.
Fürwahr, das Werk ist vollbracht; die Mühe und der Aufwand haben sich gelohnt.
Ein treffliches Präsent (erhältlich gegen eine Schutzgebühr) für jeden aktiven Sänger und alle passiven Vereinsmitglieder, genauso wie für jeden am Dorfgeschehen Interessenten und für Sangesfreunde in Baerl und Umgebung.
Mit Stolz präsentieren v.l.: Vorsitzender Heinz Reimer, Lektor Heinz Seidl sowie Geschäftsführer und Autor Heinz-Josef Lilott die neue Vereinschronik.
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